Systolischer und Diastolischer Wert

Systolischer und Diastolischer Wert

Den meisten Menschen ist es bekannt, dass das Blutdruckmessgerät oder auch der Arzt beim Messen 2 Werte nennt, bspw. 130 und 80. Diese Werte werden als systolischer und diastolischer oder auch oberer und unterer Blutdruck bezeichnet. Zur Erklärung ist hier vorab zu nennen, dass wenn der Herzmuskel das Blut durch den Körper pumpt, dabei kein gleichförmiger Strom entsteht. Der Pumpvorgang ist vielmehr wellenartig.

Dabei wird jedes Mal, wenn sich die linke Herzkammer zusammenzieht, das Blut stoßartig in die Hauptschlagader oder auch Aorta gepumpt. Dies führt zu einer kurzfristigen Erhöhung des Blutdrucks in den Gefäßen. Der dabei erreichte maximale Druck wird als oberer Blutdruckwert oder auch als systolischer Blutdruck bezeichnet.

Anschließend muss die Herzkammer sich für den nächsten Pumpstoß erst wieder mit Blut füllen. Dafür ist es notwendig, dass die Kammer sich entspannt. In dieser Entspannungsphase wird kein weiteres Blut in die Hauptschlagader gepumpt, wodurch der Druck in den Gefäßen sich allmählich verringert. Der dabei erreichte niedrigste Druck wird als unterer Wert oder auch als diastolischer Blutdruck bezeichnet

Beispiel: Beträgt Ihr Blutdruck 130:90 mmHg, dann bedeutet dies, dass der Druck in Ihren Gefäßen ständig wellenförmig zwischen 130 und 80 mmHg hin und her pulsiert.